Ursprung der Geschichte
Im karolingischen Sagenkreis wird von „Bertha mit dem großen Fuß“ erzählt. Die Berthasage ist in rund 20 französichen, italienischen und deutschen Fassungen als Versepos, in Volksbüchern und Prosaromanen erhalten.
In diesen Erzählungen ist Bertha teils als Tochter von Flore und Blancheflor angegeben. Auf ihrer Reise zur Hochzeit mit dem König wird sie in den meisten Erzählungen im Wald ausgesetzt und gegen eine falsche Braut ausgetauscht, bis die echte gefunden wird und der Betrug auffliegt.

Mehr als 1000 Jahre nach der historischen Heirat mit König Pippin dem Jüngeren erzählte Dorothea Viehmann die Sage einem Jacob Grimm. Als „Die Gänsemagd“ fand die Geschichte 1813 Einzug in die bekannte Märchensammlung.